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Hawker Centre, Stadtspaziergang und Marina Bay - unser erster Tag in Singapur

  • Autorenbild: Rebecca
    Rebecca
  • 11. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Unser erster Eindruck: Was für eine coole Stadt!


Hawker Centre Culture

Nach einem aufgrund diverser Turbulenzen und unglücklichen Kleinkindern leider nicht sehr erholsamen Flug, aber einer ansonsten problemlosen Einreise, konnten wir am Montagabend noch ein bisschen im Hotelpool entspannen und uns einen ersten Eindruck der Hawker Centre Kultur Singapurs machen, die seit 2020 immaterielles Weltkulturerbe der Unesco ist. Die Street Food Hallen wirken auf den ersten Blick einfach und gar nicht soo einladend, aber sie punkten mit entspannter Atmosphäre und extrem leckerem Essen zu äußerst günstigen Preisen - für umgerechnet 5,50 € bekommt man hier ein komplettes Abendessen inkl. Getränk. Daher sind die Hallen immer gut besucht sind und Einheimische wie Touristen schlagen sich hier die Bäuche voll. Die Kehrseite: enorme Mengen (Plastik)müll.

Da keine 10 Minuten von unserem Hotel entfernt das Tekka Centre in Little India liegt, haben wir einen Einblick in die authentische indische Küche bekommen. Sehr lecker, jedoch hat sich wieder einmal bestätigt, dass die Aussage "not spicy" für unsere mitteleuropäischen Gaumen "gerade so essbar" bedeutet. :D



Wir erlaufen uns die Stadt: Stadtspaziergang bis zur Marina Bay

Da wir neue Orte am liebsten zu Fuß erkunden, haben wir uns entschieden trotz der muckeligen 30°C morgens um 10 Uhr, die 5 km zur Marina Bay zu laufen und haben es trotz des einen oder anderen Schweißtropfens nicht bereut! Allein auf dem Weg zum Fort Canning Park konnten wir interessante vertikal begrünte Gebäude, hübsche Kolonialbauten und eine Rolltreppe mitten im Park bewundern :D



Fort Canning Park selbst ist zwar nicht unfassbar beeindruckend, bemerkenswert sind aber die riesigen Bäume und die Ausblicke auf die Stadt.



Der nächste Stopp: Chinatown. Auf dem Wort dorthin kommen wir an der "very instagrammable" Old Hill Police Station vorbei und spazieren entlang des Singapore River. Die Gegend rund um Boat Quay ist zwar hübsch, da wir aber alle 5 Meter von irgendjemandem angequatscht werden, der uns ins Restaurant locken will, machen wir uns schnell wieder aus dem Staub.



Über Chinatown schreibe ich in meinem nächsten Beitrag etwas ausführlicher, an dieser Stelle nur so viel: Selten sieht man einen Hindutempel, eine Moschee und einen buddhistischen Tempel innerhalb von 250 m in derselben Straße.


Marina Bay von oben - High Beer in Singapur

Ja, richtig gelesen. High Tea kann ja jeder, in der Bar LvL 33 gibt es High Beer. Mit Etagere und Fingerfood wie sich das für den fancy Afternoon Tea - ich meine natürlich das Afternoon Beer - gehört. Statt Tee gibt es fünf Biere aus der hauseigenen Mikrobrauerei zu Probieren. Ausblick gratis dazu.



Marina Bay

Was wir von weit oben gesehen haben, wollten wir natürlich auch aus der Nähe sehen. Da uns der Spaziergang am morgen so gut bekommen war, haben wir noch einen draufgelegt und sind die 3,5 km um das Marina Reservoir, den künstlich angelegten Süßwassersee gelaufen - vorbei am Marina Bay Sands, dem ArtScience Museum, der Helix Bridge und natürlich dem Merlion, dem Wahrzeichen Singapurs.



Spectra - der perfekte Tagesabschluss

Was könnte den tollen ersten Eindruck, den die Stadt auf uns an unserem ersten Tag hinterlassen hat, besser unterstützen als eine coole Lasershow? Jeden Abend findet die von Musik begleitete Lichtshow direkt am See statt, ohne Eintritt, einfach so :)


Fazit

Nicht nur die grandiose Aussicht und die spektakuläre Lichtshow vor einmaliger Kulisse haben uns begeistert. Das Essen ist lecker, die ganze Stadt ist grün, und trotz der Wolkenkratzer wirkt sie nicht gedrungen oder vollgebaut. Hinzu kommt ein für Südostasien erstaunlich entspannter Verkehr mit vielen E-Autos, sodass es auch noch vergleichsweise leise und die Luft für eine solche Metropole ziemlich sauber macht. Wir sind Fans! :-)

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